Die Frage stellen sich viele Investoren: Kaufe ich eine Immobilie oder stecke ich das Geld lieber in ETFs? Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile — und die richtige Antwort hängt von deinen persönlichen Zahlen ab, nicht von allgemeinen Meinungen.
Das Problem bei vielen Vergleichen: Sie sind nicht fair aufgestellt. Du kannst nicht den vollen Immobilienwert (350.000 €) mit einem ETF-Depot vergleichen, wenn du davon 280.000 € über Kredit finanziert hast. Verglichen werden muss nur dein eingesetztes Eigenkapital.
Grundregel: Vergleiche immer Eigenkapital vs. Eigenkapital. Eigenkapital = Kaufpreis + Nebenkosten + Renovierung − Kredit(e).
Angenommen du kaufst eine Wohnung für 350.000 € mit 7 % Kaufnebenkosten (24.500 €) und finanzierst 280.000 € über die Bank. Dein Eigenkapital beträgt:
Diese 94.500 € hättest du alternativ sofort in einen ETF investieren können. Das ist dein Vergleichsmaßstab.
Bei 2 % Wertsteigerung pro Jahr wächst deine Wohnung (350.000 € Kaufpreis) nach 10 Jahren auf ca. 426.000 € — dazu kommen kumulierte Cashflows und die Tilgung (wachsendes Eigenkapital durch Schuldenabbau).
Wenn du 94.500 € Eigenkapital in einen ETF mit 7 % Jahresrendite investierst und zusätzlich monatlich 500 € sparst:
Es kommt auf deine konkreten Zahlen an. Immobilien gewinnen tendenziell wenn: Der Cashflow positiv ist, die Wertsteigerung über der Inflation liegt und der Kredithebel gut eingesetzt wird. ETFs gewinnen wenn: Der Markt stark läuft, du kein Klumpenrisiko willst und keine Zeit für Verwaltung hast.
Fazit: Es gibt keine universell richtige Antwort. RentAbility berechnet den direkten Vergleich mit deinen eigenen Zahlen — transparent und ehrlich.
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